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Koordinationsstelle Männer in Kitas
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Newsletter Nr. 44 'Männer in Kitas' 06. April 2017
 

Liebe Leserinnen und Leser,

"Er ist längst kein Exot mehr“, schreibt am Dienstag das Hamburger Abendblatt über einen männlichen Erzieher in einer Hamburger Kita. Die Steigerung des Männeranteils in Hamburg führt der Autor auch auf die Aktivitäten im ESF-Bundesmodellprogramm „MEHR Männer in Kitas“ (2011-2013) zurück.

Im Bundesdurchschnitt stieg der Männeranteil zwischen 2011 und 2016 auf 5 Prozent. Betrachtet man die absoluten Zahlen, so stieg ihr Anteil seit 2010 sogar um fast 10 Prozent. In einigen Stadt- und Landkreisen, die mit dem ESF-Modellprogramm erreicht wurden, stieg der Anteil deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt. Beispielsweise in Erfurt, wo der Männeranteil um 5,3 Prozentpunkte auf jetzt 8,6% stieg. Details entnehmen Sie unseren Karten zum Männeranteil in Kitas.

„Zweijährige wickeln, füttern, trösten, mit ihnen spielen, das bestimmt seinen Alltag. Für Jannis Windolf ist das mehr als ein Beruf: weil er will, dass es jedem einzelnen Kind gut geht – ohne ausgegrenzt oder benachteiligt zu werden. Schon gar nicht wegen des Geschlechts.“, schreibt das Hamburger Abendblatt weiter. Dass das noch längst nicht selbstverständlich ist, zeigen die Geschehnisse, die vergangene Woche in Berlin publik wurden. Einige Eltern einer Kita wollten hier die Einstellung eines schwulen Erziehers verhindern. Das zeigt, wie wichtig die Auseinandersetzung der Kitas und Kita-Teams, aber auch der Fachschulen mit gendersensiblen Themen ist.

In dieser Ausgabe unseres Newsletters stellen wir Ihnen vor, wie der Kita-Träger „KinderWege Lübeck gGmbH“ gemeinsam mit dem Berufsbildungszentrum Mölln im Rahmen des ESF-Bundesmodellprogramms „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“ einen Fachtag zu „Gender und Generalverdacht“ durchführte.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,
das Team der Koordinationsstelle „Chance Quereinstieg/Männer in Kitas

 

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