• Allgemeines

    Personen, die eine Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin / zum Staatlich anerkannten Erzieher anstreben, können – neben der regulären Vollzeitausbildung an den Fachakademien für Sozialpädagogik – gemäß der saarländische Schul- und Prüfungsordnung der Fachschulen für Sozialpädagogik unter bestimmten Voraussetzung den Antrag auf Zulassung zur Schulfremdenprüfung stellen.

    Voraussetzung für die Aufnahme der Ausbildung ist stets ein mittlerer Bildungsabschluss, eine einschlägige abgeschlossene Ausbildung oder eine mindestens vierjährige, für die Ausbildung förderliche hauptberufliche Tätigkeit. Da von der Schulbehörde auch andere schulische oder praktische Qualifikationen anerkannt werden können, kann es sinnvoll sein, die vorliegende berufliche Erfahrung von Quereinsteigern durch die Schulbehörde prüfen zu lassen. Spezielle Maßnahmen für bislang fachfremde Berufserfahrene gibt es im Saarland jedoch aktuell nicht. (siehe Zulassungsvoraussetzungen)


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  • Umschulung

    Eine Umschulung zum staatlich anerkannten Erzieher / zur staatlich anerkannten Erzieherin ist im Saarland grundsätzlich möglich. Da die Fachschulen für Sozialpädagogik im Saarland jedoch nicht nach AZWV zertifiziert sind, können sie die durch die BA oder Jobcenter finanzierte Umschulungen aber nicht in Anspruch nehmen.

  • Berufsbegleitende Ausbildung

    Im Saarland existiert z. Z. noch keine berufsbegleitende Teilzeitausbildung.

  • Berufsbegleitendes Studium

    Als berufliche Basisqualifizierung für die Arbeit in einer Kita kommen nur grundständige Studiengänge in Frage. Weiterqualifizierungen beispielsweise für künftige Leitungsfunktionen bauen stets auf einer bereits vorhandenen Grundausbildung auf.

    www.fruehpaedagogik-studieren.de | Übersicht über berufsbegleitende Studienmöglichkeiten in der Frühpädagogik sind zu finden über den Suchfilter: Studiengänge / Bachelorstudiengänge

  • Schulfremdenprüfung

    Auch die Schulfremdenprüfung richtet sich vornehmlich an Personen, die den Anforderungen der schulischen Ausbildung entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen.

    Seit September 2011 besteht die Möglichkeit einer professionell begleiteten, systematischen Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung durch die CEB (Christliche Erwachsenenbildung e. V. / CEB Fortbildungswerk gemeinnützige Gesellschaft mbH) in Kooperation mit dem Institut Pädagogik der Kindheit, In-Institut der HTW des Saarlandes.

    Grundlage dieser berufsbegleitenden Vorbereitung ist die derzeit gültige Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Akademie für Erzieher und Erzieherinnen

    http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r2/blobs/pdf/recht/r_02395.pdf | Download PDF

    sowie der derzeit gültige Lehrplan der Fachschulen für Sozialpädagogik

    www.saarland.de/dokumente/thema_bildung/LP_FSP_Gesamt.pdf | Download PDF

    Nach erfolgreichem Abschluss der zweieinhalbjährigen Qualifizierung können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der saarländischen Schulaufsichtsbehörde einen Antrag auf Zulassung zur Schulfremdenprüfung stellen. Nach dem Bestehen der ersten Schulfremdenprüfung (erste Teilprüfung) durchlaufen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den gleichen fachpraktischen Ausbildungsweg wie Schüler und Schülerinnen der Fachschulen. Die fachpraktische Ausbildung wird als Berufspraktikum in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen, insbesondere in Kindertageseinrichtungen und Heimen, unter Betreuung durch die Fachschule durchgeführt. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen eines mit der sozialpädagogischen Einrichtung vertraglich begründeten Praktikantenverhältnisses.

    Nähere Informationen zur Teilnahmegebühr und zum Bewerbungsverfahren sind bei der HTW des Saarlandes, Institut Pädagogik der Kindheit zu erfragen. (siehe Ausbildungsstätten / Ansprechpartner/innen).

    Zielgruppen

    Als Zielgruppe kommt grundsätzlich folgender Personenkreis infrage:

    Zielgruppe 1
    Abgeschlossene Ausbildung zur Kinderpflegerin/zum Kinderpfleger oder UND 36 Monate einschlägige Berufserfahrung in Vollzeitbeschäftigung oder 72 Monate ein-schlägige Berufserfahrung in Teilzeitbeschäftigung mit mind. halbem Stellenumfang.

    Zielgruppe 2
    Studierende mit einschlägigem pädagogischem Profilbereich UND 36 Monaten einschlägiger Berufserfahrung* im sozialpädagogischen Arbeitsfeld.

    Zielgruppe 3
    Akademiker/innen mit nicht einschlägigem Abschluss (Masterabschluss oder Diplom) UND 48 Monaten einschlägiger Berufserfahrung* im sozialpädagogischen Arbeitsfeld mit mind. halbem Stellenumfang.

    Zielgruppe 4
    Nicht-einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung (nach BBiG) UND 48 Monate einschlägiger Berufserfahrung* in Vollzeitbeschäftigung oder mind. 96 Monate einschlägiger Berufserfahrung in Teilzeitbeschäftigung mit mind. halbem Stellenumfang.

  • Finanzierung

    Die Vollzeitausbildung an sozialpädagogischen Fachakademien in öffentlicher Trägerschaft ist schulgeldfrei. Als Finazierungsmöglichkeiten während der Zeit der Ausbildung kommen Schüler-BAföG, ein Bildungskredit oder ergänzende Leistungen in Frage.

    Schüler-BAföG

    www.das-neue-bafoeg.de/de/372.php | Informationen zu den Bezugsvoraussetzungen, zur Förderhöhe und der Antragstellung

    Bildungskredit

    http://das-neue-bafoeg.de/de/110.php | Informationen zum Bildungskredit

     

    Ergänzende Leistungen

    Ob zur Deckung der Lebenskosten zusätzlich zu den genannten Förderleistungen oder zur Praktikantenvergütung ein aufstockender Anspruch auf Ergänzende Leistungen besteht, kann über die regionalen Jobcenter ebenfalls individuell geprüft werden (siehe Ansprechpartner/innen).

  • Aufnahmevoraussetzungen

    Zulassungsvoraussetzungen für die Fachakademien der Sozialpädagogik (siehe §5)

    http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r2/blobs/pdf/recht/r_02395.pdf | Download PDF

    Zulassungsvoraussetzungen für die Schulfremdenprüfung (siehe §20)

    http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r2/blobs/pdf/recht/r_02395.pdf | Download PDF, siehe Zielgruppenbeschreibung in der Rubrik Schulfremdenprüfung

    Zulassungsvoraussetzungen für die Studiengänge

    www.fruehpaedagogik-studieren.de | Übersicht über berufsbegleitende Studienmöglichkeiten in der Frühpädagogik sind zu finden über den Suchfilter: Studiengänge / Bachelorstudiengänge

  • Ausbildungsstätten

    Fachakademien

    Technisch-Gewerbliches und Sozialpflegerisches Berufsbildungszentrum Saarlouis
    Zeughausstraße 25
    66740 Saarlouis
    Tel: 06831 949830
    Fax: 06831 9498320
    sekretariat(at)tgsbbz-saarlouis.de
    www.tgsbbz-saarlouis.de 

    Sozialpflegerisches Berufsbildungszentrum Saarbrücken
    Schmollerstraße 10
    66111 Saarbrücken
    Tel 0681 93802 - 0 oder 10 oder 11
    Fax 0681 9380216
    verwaltung(at)sbbzsb.de
    www.sbbzsb.de

    Edith-Stein Schule
    Bischöfliche Fachschule für Sozialpädagogik

    Fachbereich Erzieher
    Steinwaldstraße 24
    66538 Neunkirchen
    Tel 06821 99910
    Fax 06821 999118
    sekretariat(at)edith-stein-fachschule.de
    www.edith-stein-fachschule.de

    Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Saarbrücken
    St.-Josef-Straße 11
    66115 Saarbrücken
    Tel 0681 33792
    Fax 0681 374779
    kfs-saarbruecken(at)t-online.de
    www.kfs-saarbruecken.de

    Vorbereitungslehrgang zur Schulfremdenprüfung

    HTW des Saarlandes
    Institut Pädagogik der Kindheit

    Rastpfuhl 12a
    66113 Saarbrücken
    Sekretariat
    Inge Ney
    0681/ 58 67 – 711
    inge.ney(at)htw-saarland.de

    Hochschulen

    www.fruehpaedagogik-studieren.de | Übersicht über berufsbegleitende Studienmöglichkeiten in der Frühpädagogik sind zu finden über den Suchfilter: Studiengänge / Bachelorstudiengänge

    Umschulung

    In Weiterbildungsdatenbanken, wie der der BA kann man über die "erweiterte Suche" wohnortnahe Bildungsanbieter recherchieren. (Achtung: Eine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben kann leider nicht gegeben werden.

    http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/ | Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche. Geben Sie dann je nach Bildungsziel "Erzieher" oder "Kinderpfleger" ein, wählen Sie das Bundesland und bei "Förderung" "mit Bildungsgutschein" aus.

     

  • Ansprechpartner/innen

    Berufsbegleitende Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung