• Allgemeines

    Grundsätzlich bieten alle Fachschulen für Sozialpädagogik Ausbildungsmöglichkeiten an. Für die Aufnahme an einer Fachschule für Sozialpädagogik gilt keine Altersbeschränkung. Allerdings gelten auch beim Einstieg von berufserfahrenen Männern die einschlägigen Aufnahmevoraussetzungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung, die unter der nachfolgenden Adresse eingestellt sind. Voraussetzung in Nordrhein-Westfalen ist dabei stets eine Basisausbildung in einer einschlägigen pädagogischen Fachrichtung oder aber fünf Jahre Berufstätigkeit im pädagogischen Feld.

    Extra Einstiegsoptionen für Quereinsteiger gibt es in Nordrhein-Westfalen insofern nicht.

    www.berufsbildung.schulministerium.nrw.de | Link zu den Aufnahmevoraussetzungen


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  • Umschulung

    In Nordrhein-Westfalen sind alle öffentlichen Berufskollegs, die die Bildungsgänge Fachschule für Sozialpädagogik oder Fachschule für Heilerziehungspflege führen, nach AZAV zertifiziert und können damit Umschülerinnen und Umschüler aufnehmen.

  • Berufsbegleitende Ausbildung

    In Nordrhein-Westfalen besteht an einigen Standorten die Möglichkeit der berufsbegleitenden Ausbildung an Fachschulen für Sozialpädagogik mit dem Ziel des Abschlusses „staatlich anerkannter Erzieher“ in Teilzeitform.

    Dieses Teilzeitangebot richtet sich an Interessenten, die als Ergänzungskräfte in Einrichtungen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz tätig sind und sich berufsbegleitend zur Fachkraft qualifizieren wollen. Ein direkter Einstieg für Quereinsteiger ist nicht möglich.

    Es gelten auch hier die Allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen.

    Als Ergänzungskraft kann in Nordrhein-Westfalen in Kitas und in der Kindertagespflege arbeiten, wer den Berufsfachschulabschluss Kinderpfleger oder Sozialhelfer mitbringt. Diese Ausbildung ist auch Aufnahmevoraussetzung für die Ausbildung zum Erzieher an einer Fachschule für Sozialpädagogik. Ob die zweijährige Ausbildung zum Sozialhelfer oder Kinderpfleger für Quereinsteiger verkürzbar ist, muss im Einzelfall von Schulleitung und Schulaufsicht geprüft werden.

    http://www.berufsbildung.schulministerium.nrw.de/cms/informationen-zu-bildungsgaengen/berufsfachschule/mit-berufsabschluss/ | Informationen zur berufsbegleitenden Teilzeitausbildung an Fachschulen

     

  • Berufsbegleitendes Studium

    Als berufliche Basisqualifizierung für die Arbeit in einer Kita kommen nur grundständige Studiengänge in Frage. Weiterqualifizierungen beispielsweise für künftige Leitungsfunktionen bauen stets auf einer bereits vorhandenen Grundausbildung auf. Leider gibt es in Nordrhein-Westfalen in berufsbegleitender Form nur weiterführende Studiengänge.

    www.fruehpaedagogik-studieren.de | Übersicht über berufsbegleitende Studienmöglichkeiten in der Frühpädagogik sind zu finden über den Suchfilter: Studiengänge / Bundesland

  • Externenprüfung

    Der Abschluss "Staatlich anerkannter Erzieher" kann im Rahmen einer Externenprüfung nur an Fachschulen für Sozialpädagogik erworben werden. Eine Zulassung zur Externenprüfung an einer Fachschule für Sozialpädagogik ist nur bei Erfüllung der entsprechenden Zugangsvoraussetzungen möglich. Die Zulassungsbedingungen sind in der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs definiert.

    www.berufsbildung.schulministerium.nrw.de | Weitere Informationen zur Externenprüfung (PDF)

    Einige Bildungsanbieter bieten als Vorbereitung auf die Externenprüfung Vorbereitungskurse an. Interessierte Personen sollten vor Aufnahme einer solchen Fortbildung prüfen, ob sie die individuellen Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Externenprüfung mitbringen. Zwecks Prüfung der individuellen Fördervoraussetzungen für einen Vorbereitungskurs sollten Arbeitslose einen Termin bei der örtlichen Agentur für Arbeit / dem Jobcenter vereinbaren.

  • Finanzierung

    Der Besuch sozialpädagogischer Fachschulen in staatlicher Trägerschaft und staatlich anerkannter Ersatzschulen ist kostenfrei. Dennoch können Kosten für Lehrmittel anfallen. Finanzielle Unterstützung während der Ausbildung kann es für Sie nach dem BAföG geben, sofern die Fördervoraussetzungen individuell gegeben sind. Wer nicht förderberechtigt ist, kann einen Bildungskredit aufnehmen, der jedoch verzinst zurückgezahlt werden muss. Als Teilzeitbeschäftigter in einer Kita erhalten Sie eine tariflich geregelte Vergütung.

    BAföG

    www.das-neue-bafoeg.de/de/372.php  | Informationen zu den Bezugsvoraussetzungen, zur Förderhöhe und der Antragstellung

    Bildungskredit

    www.das-neue-bafoeg.de/de/110.php | Informationen zum Bildungskredit

    Bildungsgutschein

    Für interessierte und geeignete arbeitslose Männer könnten Vorbereitungskurse auf die Externenprüfung über einen Bildungsgutschein gefördert werden. Zudem könnten – sofern die individuelle Vorbildung des Interessenten ausreicht, um die Qualifizierung zum Sozialhelfer oder Kinderpfleger um ein Drittel zu kürzen – für diese Berufsabschlüsse ggfls. auch Umschulungen gefördert werden (siehe Berufsbegleitende Ausbildung). Leistungen können grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn man sich vor Beginn der Teilnahme durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter hat beraten lassen und das Vorliegen der Voraussetzungen für eine Förderung mit einem Bildungsgutschein  bescheinigt wurde. Man sollte also im eigenen Interesse die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter rechtzeitig aufsuchen. Ob die individuellen Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen, wird durch die Mitarbeiter/innen der Arbeitsagenturen und Jobcenter individuell geprüft. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie unter "Partner vor Ort" die Kontaktdaten der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. des zuständigen Jobcenters.

    http://www.arbeitsagentur.de/Navigation/Startseite/Startseite.html | Bundesagentur für Arbeit

    Ergänzende Leistungen

    Ob zur Deckung Ihres Lebensunterhaltes zusätzlich zu den genannten staatlichen Förderleistungen oder zur Vergütung bei einer berufsbegleitenden Ausbildung ein aufstockender Anspruch auf Ergänzende Leistungen besteht, kann über die regionalen Jobcenter individuell geprüft werden. (siehe Adressen und Ansprechpartner/innen)

  • Ausbildungsstätten

    Fachschulen und Berufskollegs

    Fachschulen und Berufskollegs finden sie hier (Achtung: Diese beiden Websites befinden sich zur Zeit in Überarbeitung):

    http://www.berufsbildung.schulministerium.nrw.de/cms/informationen-zu-bildungsgaengen/berufsfachschule/mit-berufsabschluss/schulstandorte

    www.berufsbildung.schulministerium.nrw.de/cms/informationen-zu-bildungsgaengen/fachschule/schulstandorte

    Hochschulen

    www.fruehpaedagogik-studieren.de | Übersicht über berufsbegleitende Studienmöglichkeiten in der Frühpädagogik sind zu finden über den Suchfilter: Studiengänge / Bundesland

    Vorbereitungskurse zur Externenprüfung

    In Weiterbildungsdatenbanken, wie der der BA kann man über die "erweiterte Suche" wohnortnahe Bildungsanbieter recherchieren. (Achtung: Eine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben kann leider nicht gegeben werden.)

    http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/ | Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche. Geben Sie dann je nach Bildungsziel "Erzieher", "Sozialhelfer" oder "Kinderpfleger" ein, wählen Sie das Bundesland und bei "Förderung" "mit Bildungsgutschein" aus.

  • Ansprechpartner/innen

    • Grundsatzfragen sozialer Fachkräfte
      Ministerium für Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
      Haroldstraße 4
      40213 Düsseldorf
      poststelle(at)mskjks.nrw.de
    • Ausbildung
      Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW
      Referat 312
      Völklinger Str. 49
      40221 Düsseldorf
      poststelle(at)msw.nrw.de


    • Ausbildung an Hochschulen
      Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW
      Völklinger Str. 49
      40221 Düsseldorf
      poststelle(at)miwf.nrw.de

         

       

    • ESF-Modellprogramm "MEHR Männer in Kitas"
      In den Projekten des ESF-Modellprogramms "MEHR Männer in Kitas" des BMFSFJ wurden, beispielsweise durch den Einsatz von Info-Bussen, Schüler-Praktika oder Mentorenprogrammen, Wege erprobt, mehr Männer für das Arbeitsfeld Kita zu gewinnen. Einige Projektträger sind auch beim Thema Quereinsteiger aktiv. Hier geht es zum ESF-Modellprojekt in diesem Bundesland:

         www.mehr-maenner-in-kitas-awo.de | ESF-Modellprojekt in Dortmund

         www.maik-caritasnet.de | ESF-Modellprojekt in Köln