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Quereinstieg

MÖGLICHKEITEN FÜR BERUFSERFAHRENE

Im Rahmen der Gesamtinitiative "Männer in Kitas" will das BMFSFJ mit seiner Initiative zum Quereinstieg von berufserfahrenen und wechselwilligen Männer  einen Anstoß für den Auf- und Ausbau von Quereinstiegsoptionen in den Bundesländern geben. 2011 hat das BMFSFJ deswegen mit allen Landesregierungen Gespräche geführt und mit der Bundesagentur für Arbeit mögliche Optionen für Fördermaßnahmen ausgelotet.

Da die Vorgaben zu Dauer und Aufnahmevoraussetzungen der Ausbildung zum Erzieher in den Bundesländern sehr unterschiedlich sind, wird es voraussichtlich keine bundeseinheitliche Lösung für Quereinsteiger geben, sondern spezifische, zum Teil unterschiedliche Wege, die jeweils den landesrechtlichen Bedingungen gerecht werden.

Verteiler für berufserfahrene Männer

Wer berufserfahren ist und Erzieher werden möchte, kann sich in einen Verteiler eintragen. Wir geben Ihre Daten an das BMFSFJ weiter, das Sie informieren wird, sobald es verlässliche Informationen zur Umschulung oder zum Quereinstieg in den Erzieher/innen-Beruf gibt. mehr

Umschulung

Möglichkeiten der Umschulung zum Staatlich anerkannten Erzieher gibt es wegen der unterschiedlichen Ausbildungsrichtlinien für den Beruf und den aktuellen Förderbestimmungen der BA zurzeit nur in wenigen Bundesländern wie beispielsweise in Hessen. Die Teilnahme an einer Umschulung kann für Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte über den Bildungsgutschein gefördert werden. Die Voraussetzungen dafür können bei den Agenturen für Arbeit erfragt werden. Ob es in Ihrer Nähe eine Umschulungsoption gibt, können Sie über die Weiterbildungsdatenbank „Kursnet“ herausfinden (siehe unten).

In einigen Bundesländern gibt es daneben schon jetzt spezielle Qualifizierungsmaßnahmen, die sich an Quereinsteiger richten, die eine neue Orientierung suchen. Brandenburg führt zum Beispiel die zweijährige Fortbildung zum Kita-Erzieher / zur Kita-Erzieherin durch.

Teilzeitausbildung bzw. verkürzte Ausbildung

In manchen Bundesländern und bei manchen Trägern ist es möglich, die Erzieherausbildung berufsbegleitend zu absolvieren. Bislang ist uns dies für Brandenburg, Berlin, Mecklenburg Vorpommern, Sachsen und Hessen bekannt. Im Rahmen einer berufsbegleitenden Ausbildung findet der Unterricht in der Regel an zwei Tagen der Woche in der Schule statt, an den anderen Tagen arbeitet man in der Praxis.

Manche Fachschulen bieten Interessenten mit (sozial-)pädagogischen Vorkenntnissen oder beruflichen Vorerfahrungen eine verkürzte Ausbildung.

Externenprüfung

Berufstätige mit mehrjähriger Berufserfahrung auch in angrenzenden Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe können in den meisten Bundesländern zur Externenprüfung an der Fachschule zugelassen werden und anschließend direkt in das Berufspraktikum (Anerkennungsjahr) einsteigen.

www.erzieherin-online.de/beruf/ausbildung/nichtschueler.php | Mehr Informationen zur Externenprüfung

Bildungsanbieter in Ihrer Nähe

Auf der Website der BA können Sie im Bereich "Kursnet" über die "erweiterte Suche" Bildungsanbieter in Ihrer Nähe recherchieren. (Achtung: Eine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben kann leider nicht gegeben werden.)

Sind Sie berufserfahren und an einer Umschulung bzw. einem Quereinstieg in den Erzieher/innen-Beruf interessiert? mehr

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/ | Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche. Geben Sie dann je nach Bildungsziel "Staatlich anerkannter Erzieher", "Sozialassistent", "Sozialhelfer" oder "Kinderpfleger" ein, wählen Sie ein Bundesland und bei "Förderung" "mit Bildungsgutschein" aus.

Umschulungen dauern in der Regel drei Jahre, Vorbereitungskurse bestehen meist aus einem theoretischen und einem praktischen Jahr (Anmerkung der Koordinationsstelle Männer in Kitas).

www.wiki.bildungsserver.de | Wiki des Bildungsservers im Frage und Antwort-Modus, mit diversen weiteren Linktipps.

Weitere Links

www.ver-di.de | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
www.gew.de | Die Bildungsgewerkschaft

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